Projektleiter Michael Jeitziner präsentierte zu Beginn des Rendez-vous den aktuellen Stand der Dinge bezüglich der Beitritte. Fünfzehn Dienstleistungs- und Identitätsanbieter sind bereits Partner (detaillierte Liste). Weitere zwölf befinden sich im Beitrittsprozess und neun in den Vorbereitungsarbeiten. Marius Beerli, Digitalisierungsbeauftragter der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, berichtete über die gegenüber der EDK signalisierten Beitrittsabsichten der Kantone. Die grosse Mehrzahl der Kantone gebe an, in den nächsten zwei Jahren als Identitätsanbieter beizutreten. Marius Beerli betonte, dass es nun wichtig sei, diese Beitrittsbestrebungen zügig umzusetzen, damit die Föderation Edulog ihr Potenzial entfalten könne.

Michael Jeitziner gab zudem einen Überblick zur Einschätzung der Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten. privatim bewertet die in den Verträgen von Edulog festgelegten Rahmenbedingungen positiv und «eröffnet Edulog datenschutzrechtliche Chancen» aus ihrer Sicht.

Zwei Identitätsanbieter berichteten anschliessend von ihren Beitrittsprojekten. Philippe Devaud erklärte, wie der Kanton Freiburg 65'000 Nutzerinnen und Nutzer angeschlossen hat. Die meisten Arbeiten, wie die technische Aufbereitung der digitalen Identitäten und den darin enthaltenen Informationen wurden im Vorfeld vom Identitätsanbieter geleistet. Die Verbindung selbst erfolgte dann sehr schnell dank der bei Edulog eingesetzten Standardprotokolle. Marcel Rüegg, der für die Anbindung im Kanton Appenzell Ausserrhoden zuständig war, berichtete, dass die angetroffenen Herausforderungen gut lösbar und mehrheitlich technischer Natur gewesen seien. Vom Ab­lauf der Anbindung und dem Prozess würde er nichts ändern wollen.

Die Geschäftsstelle Edulog konnte auf eine aktive Teilnahme und einen fruchtbaren Austausch mit den kantonalen Koordinationspersonen zählen, und freut sich darauf, die Veranstaltungsreihe «Rendez-vous» im Jahr 2022 fortzusetzen.